Events

Mehrmals im Monat veranstaltet eila im tasting center verschiedene Events, zu denen Sie geladen werden oder bei denen Sie auch einfach einen Tisch reservieren können. Finden Sie Ihr Lieblings-Event und erleben Sie Genuss höchster Klasse in einzigartigem Ambiente!

Seafood Special

26. - 28.09.2019
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In Kooperation mit Fischfeinkost am Markt werden wir in diesen Tagen Krustentiere in verschiedensten Variationen genießen – lassen Sie sich von der Geschmacksvielfalt überraschen!

Das wahre Glück besteht aus einer großen Platte mit Meeresfrüchten, serviert in einer Pariser Brasserie oder im eila tasting center. Mit mehr Austern, langoustines, bulots und palourdes, als man essen kann … Welche Arten von Meeresfrüchten gibt es? Und wie isst man sie am besten?

Ein Glas kühler Pinot Blanc, gesalzene Butter und pain de seigle. Und dann kommt der Ober mit einer gigantisch großen plateau de fruits de mer. Eine wahre Völlerei, bei der man (fast) Schuldgefühle bekommen könnte. Doch das Ganze ist gut zu verdauen, hat nur wenige Kalorien und ist noch dazu richtig gesund. Wir sind im Reich des Diätgottes!

Huîtres – Austern

Austern gibt es in vielen Sorten und Größen (in diesem Artikel erfahrt ihr mehr), doch in Frankreich findet man auf den Meeresfrüchteplatten meistens einige fines de claires, creuses und/oder spéciales in der Größe 3. Herrlich, um diese direkt aus der Schale zu schlürfen. Die Flüssigkeit (kein Meerwasser!) könnt ihr vor dem Essen weggießen, doch das ist nicht notwendig.

Crevettes – Garnelen

Gekochte cervettes roses (rosa Garnelen) gehören unbedingt auf ein klassisches plateau de fruits de mer. Hierbei handelt es sich um regionale Garnelen aus den kalten Gewässern des Nordatlantiks, daher haben sie auch so einen festen Biss. Manchmal gibt es auch eine kleine Schale crevettes grises (unsere Nordseekrabben), doch seltsamerweise sind diese in Frankreich nie gepellt.

Langoustines – Kaisergranat/Langustinen

Mini-Hummer (Foto unten), die in einer Bouillon oder Salzwasser gekocht sind, pellt man so wie eine Garnele: Kopf abbrechen, den Panzer öffnen und ablösen, alles mit den Händen. Manche Leute kauen noch etwas auf den Scheren herum, denn darin steckt auch etwas Fleisch.

Bulots – Wellhornschnecken

Diese großen, schwarzen Meeresschnecken (auf dem Foto rechts unten) sind ebenfalls eine Standard-Zutat eines plateau, auch deshalb, weil sie relativ günstig sind. Man holt sie mit einem Pin oder einer schmalen, langen Gabel aus dem Gehäuse. Meistens werden sie zusammen mit einer Schale frischer Mayonnaise serviert.

Bigornaux – Strandschnecken

Kleine, schwarze Muscheln (auf dem Foto links unten), die mit einer Art Nadel gegessen werden.

Palourdes – Venusmuscheln (vongole)

In der Regel sind palourdes gekocht, doch manchmal liegen sie auch roh auf dem Teller – ein Zeichen dafür, dass sie besonders frisch sind.

Tourteau – Taschenkrebs

Ein weiterer Tellergenosse ist der Krebs (aus der Bretagne oder Normandie), von dem meist eine Hälfte oder ein paar Zangen auf dem Teller liegen. Jetzt braucht ihr aber Werkzeug: Mit einem „Nussknacker“ öffnet ihr den Panzer, sodass ihr mit einer Gabel das Fleisch herausholen könnt.

Homard – Hummer

Auf den etwas teureren plateaus liegt auch meist ein halber Hummer. In der Speisekarte steht im Prinzip mehr über seine Herkunft: In den besseren Brasserien kommt er natürlich aus der Bretagne (der beste!), aber es kann auch ein homard américain oder canadien sein … Auch für diesen Kerl braucht ihr eine Zange und eine dünne, lange Gabel, um ans Fleisch ranzukommen. Die pince (Schere) des Hummers schmeckt am besten.
 
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